Systemische Familientherapie

In der systemischen Therapie geht es in erster Linie darum, von der ausschließlichen Betrachtung eines Problems hin zum Einbezug des Umfeld zu gelangen, in dem das Problem entstanden ist, dem sog. System. Vor dem Hintergrund dieser Herangehensweise stellt sich oftmals heraus, dass das scheinbare „Problem“ in Wirklichkeit der Versuch einer Lösung ist.

 

Auch wenn es die systemische Therapie nicht gibt, ist jedoch allen systemischen Therapie-Richtungen gemeinsam, dass möglichst die gesamte Familie bzw. Angehörigen eines Systems einbezogen werden. Vorzugsweise nehmen die „echten“ Familienmitglieder an den Sitzungen teil. Falls dies nicht möglich ist, können sie auch indirekt miteinbezogen werden. Somit ist systemische Therapie auch mit Einzelpersonen möglich.

 

Ebenfalls allen systemischen Herangehensweisen gemeinsam ist die Haltung, dass der Klient der „Spezialist“ ist, und zwar sowohl für sein Problem, als auch für seine Lösung. Als Therapeutin verstehe ich mich lediglich als Hilfe und Unterstützung für den Klienten, seine eigene Lösung zu entwickeln. Die Erfahrung zeigt, dass auf diese Weise die konstruktivsten und nachhaltigsten Lösungen entwickelt werden können. Systemische Therapie ist immer non-direktiv.

Aus diesem Grunde ist die zwischenzeitlich so populär geworden Technik des „Familienstellens“ auch keine systemische Methode, da sie von dem Klienten verlangt, sich einer bestimmten „Ursprungsordnung“ zu unterwerfen, die von Hellinger entwickelt und vorgegeben wurde. Die Methode, von der das „Familienstellen“ abgeleitet wurde, ist die von Virginia Satir entwickelte Familienskulptur, mit der sich im Rahmen eines längerfristigen Therapieprozesses sehr tiefe Einsichten und Lösungsmöglichkeiten gewinnen lassen.

 

Weitere wichtige Methoden, die ich in meiner system-therapeutischen Arbeit anwende, sind u.a.:

- Genogramme erstellen

- Familienskulptur und andere symbolische Darstellungen

- Umdeutung – Refraiming

- systemische Fragen

- Körpertherapie

- Hypnotherapeutische Elemente

 

Die Grundlage für jeden therapeutischen Prozess bietet jedoch immer eine Ressourcen- und Lösungsorientierung. Am wichtigsten ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die bei aller professionellen Distanz auch eine herzliche Begegnung ermöglicht. Denn eine wirkliche Öffnung und eine wahre Annahme seiner selbst mit allen Fehlern und Schwächen ist dem Klienten in der Regel nur möglich, wenn ich ihm mit eben dieser Offenheit und Annahme begegne. Und erst durch die Annahme dessen, was ist, lassen sich Maßnahmen entwickeln, die zu einer stabilen Verbesserung führen.  

PAVITHRA NOVAK

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